Münzen aus Portugal – Geschichte und Sammlerwert
Die portugiesische Münzgeschichte spiegelt die Entwicklung einer der ältesten Nationen Europas wider, deren Währungssystem seit dem 12. Jahrhundert kontinuierlich gewachsen ist. Unter König Afonso Henriques wurden die ersten eigenen Münzen geprägt, die den Real als grundlegende Währungseinheit etablierten. Im Zeitalter der Entdeckungen gewann Portugal durch seinen globalen Handel enormen Einfluss, was sich auch in der Münzprägung niederschlug – insbesondere durch die Verwendung von Gold aus den afrikanischen und brasilianischen Kolonien. Der Cruzado, eingeführt unter König Alfons V. im Jahr 1457, wurde zu einer der bedeutendsten Goldmünzen der iberischen Halbinsel und fand bis ins 19. Jahrhundert hinein Verwendung. Mit der Einführung des Escudo im Jahr 1911 nach der Ausrufung der Republik und später dem Übergang zum Euro im Jahr 2002 durchlief Portugal mehrere Währungsreformen, die jeweils neue Münzserien hervorbrachten und Sammlern ein breites Spektrum an historischen und modernen Prägungen bieten.