Italienische Münzen – Numismatik aus Italien
Die numismatische Tradition Italiens reicht bis in die Antike zurück, als die etruskischen Städte und später die römische Republik eigene Münzen prägten. Im Mittelalter und in der Renaissance entwickelten sich zahlreiche italienische Stadtstaaten wie Venedig, Florenz, Mailand und Genua zu bedeutenden Prägestätten, deren Münzen wie der venezianische Dukate oder der florentinische Fiorino weit über die Grenzen hinaus als Handels- und Währungsmaßstab galten. Nach der italienischen Einigung 1861 wurde die Lira als einheitliche Währung eingeführt, die bis zur Umstellung auf den Euro im Jahr 2002 gültig blieb. Sammler italienischer Münzen schätzen besonders die Vielfalt der historischen Prägungen, die politische Umbrüche, wechselnde Herrschaftsformen und künstlerische Entwicklungen über Jahrhunderte dokumentieren.